Šibenik Šibenik liegt ungefähr in der Mitte der kroatien Adriaküste, in einer malerisch verzweigten Bucht, in welhe di Krka mündet, einer der schönsten Karsfflüsse Kroatien. Heute ist Šibenik administrativ - politisches, ökonomisches und gesellschaftlich-kulturelles Zentrum der Gespanschaft, deren Gebiet sich an der Küste entlang zwischen dem Küstenland von Zadar und Split in einer Länge von etwa 100 km erstreckt, und sich bis zu 45 km tief ins Hinterland ausdehnt.

Das Gebiet von Šibenik umfaßt etwa 1000 km2 und hat eine Anzahl von Inseln und einen Küstenstreifen mit seinem Hinterland. Zur Gemeinde Šibenik gehören 242 Inseln, Eilande und Felsenriffe. Dieser Archipel befindet sich zum größten Teil irn nordwestlichen Teil des Šibeniker Aquatoriums und zeichnet sich durch seine Verzweigtheit, seine Kahlheit und schütttere Besiedlung aus - in der Gemeinde Šibenik gibt es im ganzen nur 10 Inselortschaften.

Die zahlreichste Inselgruppe sind die Kornati, bekannt wegen ihrer bizarren Formen und ihrer Naturschönheiten. Aus der Šibeniker Bucht, die 10 km lang und 300 - 1200 m breit ist, kommt man durch einen schmalen, gewundenen Kanal auf das offene Meer und die Inseln hinaus. Das Küstengebiet von Šibenik ist nur einige Kilometer breit und erstreckt sich bis zum Gebirgszug Trtar, und im Südosten bis zum Bergrücken der Svilaja.

Dieses Gebiet, auf dem 66 % der Einwohner der Gemeinde Šibenik leben, erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg eine sehr starke Urbanisierung. Hier befinden sich fast alle Produktionskapazitäten, und hier konzentriert sich fast die gesamte wirtschaftfiche Tätigkeit der Gemeinde Šibenik.

Das Reliefbild des Šibeniker Gebietes charakterisieren Gebirgskämme aus Kalkstein (Trtar erstreckt sich gegen Südosten, und vor ihm verlaufen die niedrigeren Gebirgskärmme des Šibeniker Küstenstreifens), ferner Täler (Gornje und Donje Polje) und Gebirgsplateaus, wo die Landwirtschaft gedeiht.

Der Nationalpark Krka (15 km von Šibenik) Der Nationalpark kann auf dem Wasserwege, auf Fahrwegen und zu Fuß besichtigt werden. In der Organisation des National-parks “Krka” ist es möglich, auf dem Wasserwege den Wasserfall Skradinski buk aus Skradin sowie die Insel Visovac und den Wasserfall Roški slap vom Schiff-san-legeplatz oberhalb des Skradinski buk zu besuchen und zu besichtigen. Mit Kraft-fahrzeugen kann der Park auf allen öffentlichen, auf der Karte bezeichneten Wegen befahren werden, außer der ausschließlichen Fußgängerzonen des Skradinski buk, der Insel Visovac und des Klosters “Krka”, wo ein Besuch nur in der Organisation des Nationalparks “Krka” per Schiff oder Bus möglich ist. Die Besichtigung von Skradinski buk erfolgt kreisförmig. Sie werden die Spaziergänge genießen, die die Bildung der Wasserfälle aufzeigen sowie den Reichtum der Flora und Fauna darbieten. Die Besucher können noch folgende Attraktionen erleben: die Ethnosammlung, die Mühlen, den Waschkorb, die Stampfe sowie den Webstuhl. Damit Ihnen der Ausflug in langer Erinnerung verbleibt, steht ein Souvenirladen bereit.

Der Nationalpark Kornati (35 km von Šibenik) Selten findet man auf dem Mittelmeer, auf einerm relativ kleinen Gebiet, so viele Qualitäten fuer eine gute Erhohlung, wie auf den Kornati Inseln. Die Kornaten sind die dichteste Inselgruppe der Adria, mit kleinen Feldern, versteckten Oasen von Pinien und Oliven, ruhigen, geschuetzten Buchten, die den Besuchern eine angenehme Ruhe, weit weg von dem Rummel der Civilisation, gewähren. Die Spuren der Kultur vergangener Jahrhunderte, die auf dem ganzen Karstgebiet, einer nur scheinbar ruhigen Steinwüste, zu finden sind, zeugen von einem dauerhaften und unruhigen Leben auf diesen Inseln. Die Inseln strecken sich parallel mit dem Dinara Gebirge, von der Insel Dugi Otok bis zur Insel Kurba Vela, und zählt 89 Inseln, Inslchen und Riffe. Das alles befindet sich auf einer Länge von 35 km und einer Breite von 13 km . Benannt wurden sie nach der grössten Insel – Kornat. Während der Jahrhunderte waren die Kornaten Besitz der Feudalherren aus Venedig und Zadar. Nach dem Feudalismus gelangen sie in die Hände der Bauern, Bewohner von Murter, Betina und Sali. Es gab hier oft Waldbrände die von den Venezianern und den Uskoci gestifftet wurden und im II. Weltkrieg taten es die Nazi-Faschisten.

Wegen der Unbewohntheit und der Wildnis, der unberührten Natur, der bizaren und ausserordentlichen Schönheit der Naturspiele: Sonnenuntergänge, Unwetter usw. Die Kornaten ziehen zahlreiche Touristen an. Sie sind ein wichtiger Ausgangsort für die Entwicklung der Ausflüge, des Sport- und Nautiktourismus. Der Meeresgrund, der an die Küste der Inseln grenzt, besteht aus erstaunlichen Formen, Steilwänden, nackten Steinflächen, tiefen Höllen in denen rote Korallen, Schnecken und Muscheln, bedeckt von hunderten Farbenniansen, leben.

Wenn man die Kornaten besuchen möchte und einen Aufenthalt bei den Gastgebern auf Kornati plant, muss man auf dem Weg von Zadar nach Šibenik, von der Küstenstrasse Richtung Tisno abbiegen, dann über die Brücke auf die Insel Murter und zum gleichnamigen Ort hinfahren. Die Bewohner von Murter sind Eigentümer von mehr als 200 Fischerhäuser zersträut in den zahmen Buchten der Inseln von Kornati. Die Urlaubstage können Sie, ganz allein mit dem Meer und dem Wind, mit Fischern und Möven, auf einer diser nur kurze Zeit bewohnter Inseln, in einem Fischerhäuschen oder eigenem Zelt – wie Robinson, angenehm verbringen.